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Bücherei.at

Bayerischer Buchpreis 2017 an Franzobel

Für seinen Roman "Das Floß der Medusa"

Der Bayerische Buchpreis geht in diesem Jahr an den Roman "Das Floß der Medusa" des österreichischen Schriftstellers Franzobel. Dies teilte der Börsenverein des deutschen Buchhandels in München mit, wo der Gewinner in einer öffentlichen Jurydiskussion gekürt wurde. „Franzobel wagt in seinem Roman die radikale Grenzüberschreitung, sprachlich, erzählerisch, inhaltlich. Das Floß der Medusa konfrontiert uns virtuos mit unseren eigenen Abgründen,“ so die Begründung der Jury.

„Seit zwanzig Jahren erscheinen Franzobels Bücher bei Zsolnay, die großen Romane "Scala Santa" und "Das Fest der Steine" ebenso wie die Vergnügungsgedichte "Luna Park" und das Märchen "Österreich ist schön". Wie begabt dieser Kerl ist, stand für mich immer außer Frage. Man soll sich aber nicht täuschen: Was spielerisch aussieht, erwächst aus handwerklicher Fertigkeit und hoher Disziplin, die sich mit poetischem Bewusstsein und mit der Lust am Provozieren verbinden. Was ihm mit "Das Floß der Medusa" gelungen ist, ist großartig. Da wird noch vieles kommen, thematisch vielfältig, sprachlich präzise, stilistisch ganz und gar eigenständig. Wir können uns alle darauf freuen“, sagt Zsolnay-Verleger Herbert Ohrlinger.

 

 

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