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Erster Österreichischer Buchpreis an Friederike Mayröcker

Gewann mit ihrem Buch "fleurs". Debütpreis für Friederike Gösweiner "Traurige Freiheit"

Nach Deutschland und der Schweiz hat nun auch Österreich seinen Buchpreis. Ziel der Auszeichnung ist laut den Organisatoren (Bundeskanzleramt, Hauptverband des Österreichischen Buchhandels (HVB) und Arbeiterkammer Wien) "die Qualität und Eigenständigkeit der österreichischen Literatur zu würdigen und ihr im gesamten deutschsprachigen Raum die gebührende Aufmerksamkeit zu verschaffen."

Friederike Mayröcker gewann mit ihrem Buch "fleurs".  

Die fünf Titel der Shortlist:

Sabine Gruber: Daldossi oder Das Leben des Augenblicks (C. H. Beck)
Peter Henisch: Suchbild mit Katze (Deuticke Verlag)

Friederike Mayröcker: fleurs (Suhrkamp)
Anna Mitgutsch: Die Annäherung (Luchterhand Literaturverlag)

Peter Waterhouse: Die Auswandernden (starfruit publications)

Weiters waren auf der Longlist:

Ann Cotten: Verbannt! (Suhrkamp)

Daniela Emminger: Gemischter Satz (Czernin Verlag)

Reinhard Kaiser-Mühlecker: Fremde Seele, dunkler Wald (S. Fischer)
Michael Köhlmeier: Das Mädchen mit dem Fingerhut (Carl Hanser Verlag)

Kathrin Röggla: Nachtsendung (S. Fischer)



Den Debütpreis gewann:

Friederike Gösweiner: Traurige Freiheit (Literaturverlag Droschl)

Nominiert waren:

Sacha Batthyany: Und was hat das mit mir zu tun? (Kiepenheuer & Witsch)

Katharina Winkler: Blauschmuck (Suhrkamp)

Die Jury bestand aus dem Germanisten Klaus Amann, Sandra Kegel (FAZ), Rotraud Schöberl von der Buchhandlung Leporello, Brigitte Schwens-Harrant (Die Furche) und Kurt Reissnegger von Ö1.

Weitere Infos zu den Büchern sowie Autorinnen und Autoren finden Sie hier: Österreichischer Buchpreis

Der Hauptpreis (20.000 Euro) wird an das "beste deutschsprachige belletristische, essayistische oder dramatische Werk einer österreichischen Autorin, eines österreichischen Autors" vergeben. An die vier weiteren Shortlist-Titel gehen je 2500 Euro. Dazu kommt ein Preis für literarische Debüts (10.000 Euro) sowie jeweils 2500 Euro für zwei weitere Titel der Debütpreis-Shortlist.

Teilnahmeberechtigt sind österreichische Staatsbürger sowie Autoren, die ihren Lebens- und Arbeitsmittelpunkt seit mindestens drei Jahren in Österreich haben. Einreichen können Verlage, die Mitglieder in den jeweiligen Verbänden sind (HVB, Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Schweizer Buchhändler- und Verlegerverband). Maximal können pro Verlag zwei Titel, die zwischen 1. Oktober 2015 und 11. Oktober 2016 erscheinen, vorgeschlagen werden, derselbe Publikationszeitraum gilt für Debüts. Zusätzlich dürfen pro Verlag drei weitere Titel aus dem aktuellen Programm der Jury zur Aufnahme in den Wettbewerb vorgeschlagen werden.

                

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