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Bücherschau

Mardigian, Arshaluys - ... meine Seele sterben lassen, damit mein Körper weiterleben kann

Ein Zeitzeugenbericht vom Völkermord an den Armeniern 1915/16
Armenien, ein Kleinstaat in Vorderasien mit etwa 3 Millionen Einwohnern, ist seit 1991, dem Zerfall der Sowjetunion, eine unabhängige Republik. In den zwei Jahrtausenden zuvor war es ein Spielball der benachbarten Großstaaten Persien, der Türkei und von Russland. Immer wieder war die Volksgruppe aus nationalistischen, wirtschaftlichen und später auch aus religiösen Gründen Opfer von Diffamierungen und Verfolgungen. Die christlichen Armenier waren eine ungeliebte Insel im islamischen Meer der umliegenden Staaten. 
In Europa hörte man nicht viel über dieses Land. Das hat sich im 20. Jahrhundert etwas verändert. Hin und wieder liest oder hört man von einem Konflikt zwischen Armenien und dem benachbarten Aserbaidschan um die Provinz Bergkarabach. 
Das tragischste Ereignis in der abwechslungsreichen Geschichte des Landes, der Völkermord an den Armeniern im Jahr 1915, hingegen wurde lange Zeit totgeschwiegen. Damals wurden bis zu 1 Million Menschen von den islamischen Machthabern aus ihrem Heimatland vertrieben. Es gab Massaker, die selbst die teuflischste Phantasie eines Menschen übersteigen. Heute, fast 100 Jahre danach, ist zum ersten Mal der berührende Tatsachenbericht einer damals 14-Jährigen, die diesem Inferno mit Glück, Mut und mit feinstem Spürsinn entkommen ist, in deutscher Sprache erschienen. 
Friedrich Weissensteiner
 
Mardigian, Arshaluys - ... meine Seele sterben lassen, damit mein Körper weiterleben kann
Ein Zeitzeugenbericht vom Völkermord an den Armeniern 1915/16. Zu Klampen 2020. 259 S. - kt. : € 24,70 (GE)
ISBN 978-3-86674-608-4

 

 

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