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Bücherschau

Burke, James Lee - Blues in New Iberia

Ein Dave-Robicheaux-Krimi
Dave Robicheaux und Purcell sind zwei absolute Spitzenermittler der Kriminalliteratur. Flemming Behrends von Hugendubel Pinneberg lobt diesen Roman über den grünen Klee und rät, die unvergessliche Reise ins New Iberia Parish zu genießen. Auch der Kritiker der Zeitung „Kurier“ lobt die Serie um Dave Robicheaux als exzellenten Stadtwestern. Was bringt der neue Roman? 
Als kleiner Junge träumte Desmond Cormier immer davon, es allen zu beweisen. 25 Jahre später ist er erfolgreicher Filmproduzent. Da entdeckt in der Nähe von Desmonds Strandhaus Detective Dave Robicheaux die Leiche einer jungen Frau, die in einem Ritualmord an ein Kreuz gefesselt wurde. Eine Ermittlungsbeamtin wird brutal erschossen, weitere Leichen pflastern den Weg des Filmproduzenten, zu dessen Filmcrew sich auch Robicheauxs Tochter Alafair hingezogen fühlt. Besonders brutal ist jener Mord, bei dem das Gesicht der Getöteten durch unzählige Tritte zermanscht wird. 
Es gibt viele Tote und eine brutale, verbal tiefe Sprache, die den Leser bisweilen abstößt. Dazu kommt der Umfang des Romans, bei dem die Spannung auf Kosten der sprachlichen Tiefgänge und der langwierigen Irrfahrten bei der Suche nach den Tätern auf der Strecke bleibt. Ein Buch, bei dem man bisweilen versucht ist, es wegzulegen. Nachdem ich schon mehrere Romane von James Lee Burke gelesen habe, wo vor allem die Landschaft in die Handlung breit eingeflossen ist, bin ich vom neuen Roman enttäuscht.
Peter Lauda
 
Burke, James Lee - Blues in New Iberia
Ein Dave-Robicheaux-Krimi Band 22. Bielefeld: Pendragon 2020. 585 S. - br. : € 22,70 (DR)
ISBN 978-3-86532-684-3

 

 

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