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Bücherschau

Bücherschau 221

Die Bücherschau 221 als Download

 In der Bücherschau 221 finden Sie interessante AutorInnenporträts, Neuigkeiten über den Buchmarkt und zahlreiche Rezensionen. So sind diesmal auch Porträts der neuen Literaturnobelpreisträgerin Louise Glück und von Anne Weber, der Trägerin des Deutschen Buchpreises in der neuen Ausgabe zu finden. Auf dem Cover der aktuellen Ausgabe findet man also das Motiv des neuesten Romans von Anne Weber, farblich verändert.

 
Eine überraschende Wahl
Damit hatte niemand gerechnet. Louise Glück, eine außerhalb der USA kaum bekannte Dichterin, von der vor Jahren einmal zwei Gedichtbände ins Deutsche übersetzt wurden (von denen lange keiner lieferbar war), erhält den Literatur-Nobelpreis 2020. Der Kenner Peter Klein war begeistert davon und schrieb sogleich ein kleines Porträt dieser bedeutenden Lyrikerin, das Sie auf den folgenden Seiten lesen können. 
 
Ein Heldinnen-Epos
Eine weitere verdiente Preisträgerin (nämlich des Deutschen Buchpreises 2020) stellt uns anschließend Robert Leiner vor: Anne Weber, die seit ihrem ersten Buch ein umfangreiches und beeindruckendes Werk erschaffen hat. In ihrem letzten preisgekrönten Buch, dem Heldinnen-Epos „Annette“ beschreibt sie grandios in Versen anhand des Lebens der realen Widerstandskämpferin Anne Beaumanoir, wie so ein Heldentum, wie der Widerstand gegen das Böse entsteht. 
 
weiter leben
Am 6. Oktober ist die große österreichische Autorin und Literaturwissenschaftlerin Ruth Klüger gestorben. In ihrem überraschenden Bestsellererfolg „weiter leben“ hat sie auf einmalige Weise ihre Erinnerungen an ihre Jugend in Wien und in Konzentrationslagern beschrieben. Sie hat sich in ihrer „unerschütterlichen Undankbarkeit“ nie vereinnahmen lassen und in einem Gedicht eindrucksvoll festgestellt, dass ihre Hartnäckigkeit ihr Glück gewesen sei. Lesen Sie das einfühlsame Porträt von Christine Hoffer. 
 
Einer der großen Autoren der Weltliteratur
Brigitte Winter stellt einen ihrer Lieblingsautoren vor: David Grossman aus Israel, einen der großen Autoren der Weltliteratur, der vor kurzem mit „Was Nina wusste“ einen seiner wichtigsten Romane vorlegte. Der Roman ist vieles auf einmal: Kriegsbericht, historische Rekonstruktion, Liebesgeschichte und Familienroman und in jeder Hinsicht überwältigend. Sollte also David Grossman in den nächsten Jahren der Literatur-Nobelpreis zugesprochen werden, so wäre dies keine Überraschung, sondern nur zwingend. Aber das glaubte man bei anderen großen AutorInnen wie James Joyce, Virginia Woolf, Vladimir Nabokov, Graham Greene oder zuletzt Philip Roth auch. 
 
Im Westen nichts Neues
Vor 50 Jahren starb einer der berühmtesten Autoren, der einen der erfolgreichsten deutschen Romane des Jahrhunderts schrieb: Erich Maria Remarque. Simon Berger schildert, wie aus dem Erich Paul Remark Volksschullehrer und Redakteur einer Werkszeitung aus Osnabrück, mittels eines Buches der Erfolgsautor und Dandy wurde. In seinem Weltbestseller, dem Roman „Im Westen nichts Neues“ schildert er nicht nur seine eigenen Erfahrungen im Ersten Weltkrieg. Bis heute hat das Buch nichts von seiner Faszination verloren. 
 
Eine Multimedithek, ein Verlag und ein LiteraturBlog
Schließlich bietet diese Ausgabe noch ein Porträt der umtriebigen Multimediathek Hofstetten-Grünau von Silke Rabus, die Vorstellung des außergewöhnlichen Guggolz Verlages, der durchaus erfolgreich nur tote AutorInnen aus Nord- und Osteuropa verlegt und ein Interview mit Andreas Hartl, den Gründer des überaus lesenswerten LiteraturBlogs – mit ausgewählten Rezensionen daraus.
 
Rezensionen – von Romanen über Sachbücher bis zu Graphic Novels
Weiters finden Sie in dieser Ausgabe der Bücherschau wieder Rezensionen von etwa 100 Büchern, Hörbüchern und Dokumentarfilmen, wobei das Spektrum von Romanen über Sachbücher zu allen Themen bis zu Graphic Novels reicht.
 
Die Bücherschau
Die Rezensionszeitschrift des Büchereiservice des ÖGB erscheint dreimal jährlich als Printausgabe und als Website www.buecherschau.at. Sie informiert über aktuelle Buchneuerscheinungen und Geschehnisse auf dem Literaturmarkt bzw. im Bibliotheksbereich. Vom Büchereiservice des ÖGB betreute Büchereien/Bibliotheken als Inhaber des Bücherei-Serviceschecks erhalten ein Exemplar der Bücherschau gratis. Für alle anderen BezieherInnen kostet das Jahresabonnement EUR 15,– (Einzelheft EUR 6,–).
 
 

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