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Bücherschau

King, Stephen - Das Institut

Vom Institut für militärische Zwecke missbrauchte Kinder
Eine kleine Vorstadt in Minneapolis, lautlos schleichen sie sich in das Haus der Familie Ellis, betäuben und entführen Luke, das einzige Kind, um ihn in „das Institut“ zu bringen. Mit brummendem Schädel wacht er auf, in einem Zimmer, das aussieht wie seines, jedoch mit einem großen Unterschied, das Zimmer hat keine Fenster! 
Verwirrt beginnt er, seine Umgebung und damit das Institut zu erkunden und lernt Kalisha, Nicky, Avery und noch einige andere Kinder kennen, die wie er über spezielle Fähigkeiten verfügen, die vom Institut für militärische Zwecke missbraucht werden. Sie werden unterschiedlichen Tests unterzogen, bekommen Spritzen, um Ihre Fähigkeiten zu schärfen. Luke weiß, dass er flüchten muss, um sein Leben und das der anderen zu retten. Mit Hilfe eines Freundes und einer geläuterten Mitarbeiterin gelingt es ihm zu entkommen und nun setzt er alles daran, seine Freunde aus dem Institut zu holen. 
Eine große Stärke Kings ist, seinen Figuren viel Leben einzuhauchen, manchmal wohl etwas zu viel, denn dadurch werden manche Teile unnötig in die Länge gezogen. Das waren die Momente, in denen ich das Buch weglegen musste und mir schon dachte, dass ich dieses Buch nicht fertiglesen kann. Schade, denn als endlich alle Charaktere stehen und die Geschichte spannend wird, möchte man das Buch auch nicht mehr unterbrechen und wissen, ob es gut für den kleinen Helden endet. Die Geschichte selbst ist sehr spannend (wenn es denn endlich zur Spannung kommen kann) und das Buch ist eigentlich auch wieder ein Pageturner, wenn sich Herr King nun einmal zu Herzen nehmen könnte, dass manche Dinge nicht 50-mal wiederholt werden müssen. 
Ines Jungwirth
 
King, Stephen - Das Institut 
Roman. München: Heyne 2019. 767 S. - fest geb. : € 26,80 (DR)
ISBN 978-3-453-27237-8

 

 

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