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Bücherschau

Rankin, Ian - Ein Haus voller Lügen

Kriminalroman
Vieles ist anders in diesem Roman. Jeder hat etwas zu verbergen, jeder hat ein Geheimnis und nahezu niemand ist ohne Schuld. John Rebus ist im Ruhestand und hat gesundheitliche Probleme. Zuviel Whiskey und Zigaretten in der Vergangenheit lassen ihn gegen eine Lungenkrankheit ankämpfen. Doch John Rebus ist weiterhin neugierig, obwohl ihn die Nachwuchspolizisten nicht gerne in der Polizeistation sehen, ihm sogar bisweilen den Zutritt zu dieser verwehren, bittet seine ehemalige Kollegin Siobhan Clarke ihn um Mithilfe. 
In einem einsamen Waldstück bei Edinburgh wird in einer Grube eine Leiche in einem Autowrack gefunden. Seine Knöchel sind mit Handschellen gefesselt. Die Ermittlungen in diesem Mordfall liegen etwa zehn Jahre zurück. Doch da jetzt die Leiche erst jetzt gefunden wurde, wird der Fall neu aufgerollt.  Es gibt ein Zusammentreffen von John Rebus mit alten Bekannten wie Malcolm Fox, dem ehemaligen (?) Unterweltdrahtzieher Big Ger Cafferty. Auch nimmt ihn wieder die Schönheit seiner Lieblingsstadt Edinburgh gefangen. In den Cafés und Pubs fühlt er sich wohl. 
Der neueste Roman von Ian Rankin ist eine tolle Polizeistory, die trotz fehlender brutaler Momente vielschichtig und fesselnd ist. Ein eleganter Kriminalroman, der ohne die heutzutage beliebten blutrünstigen Szenen auskommt. Ein Ian-Rankin-Roman ist immer empfehlenswert! 
Peter Lauda
 
Rankin, Ian - Ein Haus voller Lügen
Kriminalroman. München: Goldmann 2019. 512 S. - fest geb. : € 22,70 (DR)
ISBN 978-3-442-31525-3
Aus dem Engl. von Conny Lösch

 

 

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