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Bücherschau

Rossmann, Eva - Heißzeit 51

Ein Mira-Valensky-Krimi

Julia Melis ist Klimaaktivistin. Beim Jahrhunderthochwasser auf dem Markusplatz in Venedig steht sie vollkommen durchnässt im Wasser und hält ein Schild hoch, auf dem „CHANCE!“ steht. Einen Tag später ist das junge Mädchen tot, der bunte Schal, den sie trug ist verschwunden. Mira Valensky und ihre Freundin Vesna Krajner fühlen sich berufen, auf eigene Faust nach dem Mörder zu forschen.
Die Spur führt ins nördliche Weinviertel, wo der junge Klimaforscher Steinkellner mit seiner Frau Barbara lebt. Er züchtet hitzeangepasste Bohnen und betreibt auch dubiose Geschäfte, bei denen ihn nationalistische Typen unterstützen. Da die unangepassten Fragen von Mira Valensky diese Kreise aufschrecken, läuft sie auch Gefahr tätlich angegriffen zu werden. Dennoch schaffen die beiden auch ohne besondere polizeiliche Hilfe den Mord aufzuklären.
Der neueste Roman von Eva Rossmann beschäftigt sich wieder mit einem aktuellen Thema, dem Kampf gegen die drohende Umweltkatastrophe. Dass sie nebenbei noch Zeit findet, italienische Spezialgerichte auf den Tisch zu zaubern, ist wohl ein Wunder. Was bei „Heißzeit 51“ vielleicht den Leser etwas stören könnte, ist die abgehackte Sprache. Viele Sätze werden in den zahlreichen Dialogen nicht zu Ende gesprochen, was einen hektischen Eindruck hinterlässt. Dennoch ist es löblich, dass Eva Rossmann immer wieder Themen aufgreift, die die Gesellschaft bewegen und daraus einen Roman baut, der spannend bis zur letzten Seite ist.
Peter Lauda

Rossmann, Eva - Heißzeit 51
Ein Mira-Valensky-Krimi. Wien: Folio 2019. 289 S. - fest geb. : € 22,00 (DR)
ISBN 978-3-85256-789-1


 

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