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Bücherschau

Markaris, Petros - Drei Grazien

Ein Fall für Kostas Charitos

Es ist lange her, seit Kostas und seine Frau Adriani in den Urlaub gefahren waren. Kostas wusste schon fast nicht mehr, was Ferien sind. Nun fuhren sie nach Epirus, wo sie in ihrem Hotel drei „Grazien“ kennen lernten, die für jeden Ausflug zu haben sind.
Doch auch die schönen Tage gehen zu Ende. Zurück in Athen wird Kostas Charitos zum Kriminaldirektor, nachdem sein Chef Gikas in den Ruhestand tritt. Charitos will nicht den Chef hervorkehren, doch bald ist er mit seinem ersten Mord konfrontiert. Der in die Politik entfleuchte Universitätsprofessor Klearchos Rapsanis wird tot in seiner Wohnung aufgefunden. Bald stellt sich heraus, dass er mit einer Torte vergiftet wurde. Wenig später wird ein weiterer Universitätsprofessor beim Joggen niedergeschlagen und erstochen.
Doch es bleibt nicht bei den zwei Opfern, die in das elitäre Universitätsmilieu weisen. Noch ein dritter Professor wird mit einer Giftspritze getötet. Für diesen Mord gibt es aber einen Zeugen! Charitos muss ständig Bericht erstatten, hinauf bis in das Ministerium. Wären nicht die diversen kulinarischen Treffen mit den engsten Verwandten und den drei „Grazien“, die sich brennend für die Mordfälle interessieren, so wäre Markaris‘ Roman ein düsterer Krimi. Doch die verschiedenen Leckerbissen frischen den Roman auf!
Ein weiteres Highlight von Petros Markaris! Ein Kriminalroman, den man mit Vergnügen liest, nach der Urlaubsphase spannend bis zum Ende!
Peter Lauda

Markaris, Petros - Drei Grazien
Ein Fall für Kostas Charitos. Zürich: Diogenes: Zürich 2018. 354 S. - fest geb., € 24,70 (DR)
ISBN 978-3-257-07041-5

 

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