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Bücherschau

Buckler, James - Endstation Tokio

Neubeginn als Englischlehrer in Tokio

Jeder hat seine Geschichte, jeder trägt seinen Rucksack. Manchen ist dieser Rucksack zu schwer und sie flüchten davor. Versuchen es zumindest. Alex Malloy ist so jemand. Aus London weg, ins ferne Tokyo. Ein Neubeginn als Englischlehrer sollte ihm den heiß ersehnten Frieden bringen.
Er lernt die Galeristin Naoko kennen und lieben, und mit ihr ist es mit dem ruhigen Leben vorbei. Auch sie ist rätselhaft, geheimnisvoll und unnahbar. Mit ihr gerät Alex in Schwierigkeiten, die er sich nicht einmal auszudenken wagte. Er bekommt Schwierigkeiten mit der japanischen Justiz und begeht einen verhängnisvollen Fehler: er bittet die japanische Mafia um Hilfe.
Was an diesem Debüt so packend ist, sind die Stimmungsbilder, die Buckler für uns zeichnet. Die Kälte, die Enge, die Hoffnungslosigkeit, der Druck der Höflichkeit, all das ist greifbar und lebendig. Buckler schafft die Balance zwischen Krimi und Liebesdrama, Stadtporträt und Selbstfindung und kann dabei überzeugen. Auch wer noch nie in Japan oder Tokyo war, kann einen Eindruck davon bekommen, wie es ist, mit einer fremden Kultur in Berührung zu kommen.
Mario Reinthaler

Buckler, James - Endstation Tokio
Roman. München: Goldmann 2018.
348 S. - br. : € 16,50 (DR)
ISBN 978-3-442-31471-3

 

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