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Bücherschau

Bomm, Manfred - Nebelbrücke

Kriminalroman

Der achtzehnte Fall für August Häberle befasst sich mit einem Familiendrama, das 49 Jahre zurückliegt. Ein abgeschlossener Fall?
Was ist passiert? Aus der bekannten Fabrikantenfamilie bemüht sich Sohn Siegfried die Jalousie im ersten Stock zu reparieren. Dabei steigt er auf eine Leiter, verliert das Gleichgewicht, stürzt aus dem Fenster und bricht sich an einer Beckenumfassung das Genick. War es ein Unfall? War es Mord? Der im Zimmer anwesende jüngere Bruder und ein Hausmädchen sind Zeugen. Während das Hausmädchen einen Stoß gesehen haben will, es ist schwanger vom jüngeren Bruder, beharrt die Familie auf der Unfallversion. Sven wird Juniorchef der Chemie-Firma, während das Hausmädchen bei einem Radunfall tödlich verletzt wird. Das Baby kann gerettet werden!
49 Jahre später schockt ein E-Mail mit einer seltsamen „post mortem“ Adresse den Seniorchef des Ulmer Chemieunternehmens. Der Absender behauptet, dass er aus dem Jenseits sich melde, um endlich Ruhe und Buße einzufordern. Es kommt zu einer seltsamen Begegnung mit einem „jenseitigen“ Typen am Turm des Ulmer. Der Höhepunkt der Begegnungen soll ein Treffen mit dem längst verstorbenen Bruder an dessen Grab auf dem Friedhof stattfinden. Dort fällt ein Schuss! Während alle fliehen, bleibt eine Leiche zurück. August Häberle ist gefordert, doch die die anonymen Erpressungen gehen weiter. Schließlich kommt es zum Showdown auf der Nebelbrücke bei Reutte in Tirol!
Der neue Roman ist wegen seiner gespenstisch mystischen Komponente ein besonderer Leckerbissen im aktuellen Krimiangebot. Die Romane mit dem schwäbischen Ermittler August Häberle sind stets besonders interessant, obwohl sie sehr umfangreich und ausführlich bis ins kleinste Detail die Fälle schildern. So auch diesmal! Ein Lesegenuss, den man nicht versäumen sollte!
Peter Lauda

Bomm, Manfred - Nebelbrücke
Kriminalroman. Meßkirch: Gmeiner 2018. 536 S. - br. : € 16,50 (DR)
ISBN 978-3-8392-2239-3

 

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