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Bücherschau

Camilleri, Andrea - Eine Stimme in der Nacht

Commissario Montalbano hört auf sein Gewissen

In seinem zwanzigsten Band um den sizilianischen Kommissar Salvo Montalbano agiert dieser trotz seines 58. Geburtstags in gewohnter Frische, ärgert sich über Verkehrsrowdys, löst einen Einbruch in einem Supermarkt, der von der Mafia kontrolliert wird und dessen Geschäftsführer wenig später erhängt aufgefunden wird. Commissario Montalbano zweifelt an der Selbstmordversion und untersucht den Fall als Mord.
Wenig später wird die Verlobte von Giovanni Strangio, dem Sohn eines einflussreichen Lokalpolitikers, bei seiner Rückkehr von einer Geschäftsreise erstochen in der gemeinsamen Wohnung aufgefunden. Alles weist darauf hin, dass Giovanni selbst der Täter ist. Doch Commissario Montalbano kommt dahinter, dass immer, wenn Giovanni Strangio in Rom weilt, Mariangela ihren Liebhaber empfangen hat.
Commissario Montalbano lässt sich diesmal nicht von jungen Damen den Kopf verdrehen, er benützt seine grauen Zellen, um den Fall zu lösen, der in die höchsten politischen Kreise führt. Dazwischen genießt er das ausgezeichnete Essen in seinen Lieblingslokalen, meist in doppelter Portion, oder er speist auf seiner Terrasse, was ihm seine Haushilfe vorgekocht hat.
Andrea Camilleri gelingt diesmal ein besonders spannender Roman, in dem nicht nur seine Untergebener Catarella ständig Buchstaben in Namen vertauscht. Montalbano agiert überaus sympathisch. Somit wird das Buch zu einem wahren Lesegenuss!
Peter Lauda

Camilleri, Andrea - Eine Stimme in der Nacht
Commissario Montalbano hört auf sein Gewissen. Köln: Lübbe 2018. 267 S. - fest geb. : € 22,70 (DR)
ISBN 978-3-7857-2612-9
Aus dem Ital. von Rita Seuß und Walter Kögler

 

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