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Bücherschau

Weidinger, Erich - Grüße Gustav

Gustav Klimt. Persönliche Momente

Erich Weidinger aus Seewalchen am Attersee (nicht zu verwechseln mit seinem Bruder, dem Kunsthistoriker und Klimt-Experten Alfred Weidinger) ist als Buchhändler, Vortragender in Schulen, „Sagenforscher“ und Krimiautor hervorgetreten. Der vor 100 Jahren verstorbene große Maler Gustav Klimt hat auch ihn nicht gleichgültig gelassen.
Der Band „Grüße Gustav“ versucht sich in die „persönlichen Momente“ von Klimts Privatleben einzufühlen, was immer man darunter verstehen mag. Faktisch geht es um ein Werk vom Typus literarische Biografie, das heißt um die Auffüllung der Lücken der Lebensbeschreibung einer Berühmtheit durch die Phantasie des beschreibenden Autors. Ob da einer nachdenklich dreinschaut, gedankenvoll die Brille putzt, in Tränen ausbricht oder höhnisch lächelt, entscheidet allein der oder die Beschreibende. Laut dem Klimtbüchlein des Erich Weidinger will dieser „Szenen aus Klimts Lebens darstellen, die sich teilweise aus Fotografien und Kunstwerken ergeben“. Dieses Vorhaben ist allerdings leider gründlich gescheitert.
Robert Schediwy

Weidinger, Erich - Grüße Gustav
Gustav Klimt. Persönliche Momente. Meßkirch: Gmeiner 2018. 128 S. - geb. : € 14,40 (BI)
ISBN 978-3-8392-2318-5

 

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