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Bücherschau

Heinichen, Veit - Scherbengericht

Commissario Laurenti vergeht der Appetit

Auch Veit Heinichen enttäuscht, wie viele seine Kollegen, mit ihren letzten Romanen. Commissario Laurenti beschäftigt ein Fall, der vor 20 Jahren in Triest viel Aufsehen erregt hat. Damals kam Aristeides Albanese, ein begnadeter Koch, auf Grund der Aussagen von zwölf Zeugen, wegen Totschlags ins Gefängnis. Commissario Laurenti konnte sich im Prozess nicht durchsetzen, obwohl etliche Aussagen abgesprochen und unehrlich wirkten. Nach siebzehn Jahren wurde Aristeides Albanese vorzeitig entlassen. Wird er Rache an der Gruppe der Zeugen vornehmen?
Da gibt es eine erste Leiche. Ist der vergiftete Feinspitz ein erstes Opfer auf einem groß angelegten Rachefeldzug? Doch es gibt eine weitere Gruppe, die auf Kosten Alabaneses ihre eigenen Pläne schmiedet. Commissario Laurenti durchschaut die Intrige.
Was daraus entsteht, ist ein schmackhafter, aber nicht sehr spannender Roman, für den man wider Erwarten viel Zeit braucht.
Peter Lauda

Heinichen, Veit - Scherbengericht
Commissario Laurenti vergeht der Appetit. München: Piper 2017. 330 S. - fest geb. : € 20,60 (DR)
ISBN 978-3-492-05759-2

 

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