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Bücherschau

Dahl, Arne - Sechs mal zwei

Kriminalroman um die Ermittler Sam Berger und Molly Blom

Nach „Sieben minus eins“ nun ein neues Rechenbeispiel „Sechs mal zwei“. Zu befürchten ist, dass noch weitere fünf Aufgaben in Form von je zirka 400 Seiten auf den Leser zukommen. Schriftsteller wie Arne Dahl können es sich leisten, nach etlichen phantastischen Romanen, die eine Fangemeinde begründeten, einige eher schwache Romane zu schreiben. Der zweite Fall des Ermittlerduos Sam Berger und Molly Blom ist ein solches Beispiel.
In einer eher baufälligen Hütte im Norden Schwedens suchen Sam Berger und Molly Blom Schutz vor dem schwedischen Geheimdienst. Nach einem rätselhaften Mord an einer Kollegin sind sie auf der Flucht vor diesem. Da erreicht sie ein rätselhafter Brief. Eine Frau wird verfolgt und bittet um Schutz. Da wagen sich die beiden aus ihrem Versteck, um die Frau zu sprechen. Doch sie finden nur Blutspuren und ein Stück Haut, auf dem ein vierblättriges Kleeblatt gezeichnet worden war. Nun folgt Mord auf Mord. Ein Hauptverdächtiger muss entlassen werden, der raffinierte Mörder setzt seine Serie folgt, bis Molly Blom selbst am Schluss zum Opfer wird. Gefesselt wartet sie in einem Keller auf ihr Ende. Wird sie gerettet?
Die gesamte Geschichte ist sehr wirr, sprunghaft und für den Leser bisweilen rätselhaft, was der Spannung nicht sehr gut tut. Auch schafft es Arne Dahl nicht, die beiden Ermittlerfiguren Sam Berger und Molly Blom dem Leser als sympathische Helden zu präsentieren, sie bleiben eher Durchschnittstypen.
Peter Lauda

Dahl, Arne - Sechs mal zwei
Kriminalroman
München: Piper 2017- 398 S. - br. : € 17,50 (DR)
ISBN 978-3-492-05811-7
Aus dem Schwed. von Kerstin Schöps

 

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