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Bücherschau

Cors, Benjamin - Gezeitenspiel

Ein Normandie-Krimi

Nach „Strandgut“ und „Küstenstrich“ liegt mit dem Kriminalroman „Gezeitenspiel“ nun der dritte Roman des Normandiekenners Benjamin Cors vor. Cors‘ Romane heben sich von den üblichen kulinarischen Krimis aus der Bretagne oder der Provence im Speziellen durch jeweils ein Thema ab, das nicht zufällig entsteht. Hier sind es die Feierlichkeiten anlässlich des 6.Juni, der Landung der Alliierten im Zweiten Weltkrieg. Ein ereignisreiches Datum, das den Strand der Normandie mit dem Blut der Toten tränkte.
Nicolas Guerlain, Personenbeschützer der französischen Regierung, kommt rechtzeitig zu einem sterbenden Mann, der an der Küste der Normandie mit letzter Kraft eine Botschaft an die Ermittler in den Stein ritzt. Es handelt sich um das nicht fertig geschriebene Wort Bodyguard. Sollte es ein Ermittlungsauftrag für Nicolas Guerlain sein? Es besteht nämlich der Plan, durch einen Anschlag die Feierlichkeiten zu boykottieren. Doch wer steckt dahinter? Melville, Jean Prudhomme oder der alte Enzo. Jeder hat seine Motive! Doch Nicolas Guerlain setzt sich voll ein, wohl auch deshalb, um seine Julie zu retten, die irgendwo gefangen gehalten wird.
Obwohl der Schreibstil zu Anfang des Romans vom Leser eine gewisse Umstellung verlangt, so wird doch der Roman, je näher er sich dem Finale nähert, zu einem rasanten Wettlauf mit der Zeit. Schon allein aus diesem Gesichtspunkt ist der etwas ungewöhnliche Roman sehr empfehlenswert!
Peter Lauda

Cors, Benjamin - Gezeitenspiel
Ein Normandie-Krimi. München: dtv 2017. 445 S. - br. : € 16,40 (DR)
ISBN 978-3-423-26141-8

 

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