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Bücherschau

Ashton, Edward - Hagerstown

Kampf der Menschen gegen gentechnisch veränderte Menschen

Ein Romanerstling, der einen etwas ratlos zurücklässt. Das Thema ist spannend (Genveränderungen), die Handlung ist spannend und die Zukunftsaussichten sind düster – und trotzdem, Hagerstown kann nicht so packen, wie es sein sollte. Liegt es an den seltsam kalten Figuren? Liegt es daran, dass es insgesamt ein ziemlich furchtbares Szenario ist? Liegt es am vertechnisierten Plot oder an der Herangehensweise eines Krebsforschers, der auch Romane schreiben will? Wie auch immer, der Krimi wird seine Fans finden, ich gehöre nicht dazu.
Hagerstown ist eine Kleinstadt in der Zukunft. Veränderte und Unveränderte leben in hochtechnisierten Haushalten in sicheren Häusern. Plötzlich wird ein Clip ins Netz gestellt, wo Leichen auf der Straße liegend zu sehen sind. Und dann ist der Clip auch schon wieder weg, allerdings der Zugang zur Stadt ist gesperrt. Es wird überlegt, die ganze Stadt dem Erdboden gleich zu machen. Anders Jensen, ein frühes Modell der Veränderten, und seine Freunde machen sich auf die Suche nach Antworten, die ihnen die Regierung nicht geben will. Somit entspinnt sich ein Kampf der Menschen gegen gentechnisch veränderte Menschen, der Obrigkeit gegen die breite Masse, der Vernunft gegen den medizinischen Fortschritt.
Mario Reinthaler

Ashton, Edward - Hagerstown
Thriller. Hamburg: HarperCollins 2017. 300 S. - kt. : € 14,40 (DR)
ISBN 978-3-95967-082-1

 

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